WANDEL:

Der Einsatz digitaler Technologien verändert nicht nur die Prozesse im Unternehmen, sondern auch die Arbeitswelt der Mitarbeiter*innen, die hierarchieübergreifende Zusammenarbeit, Führung, Kommunikation und komplette Geschäftsmodelle. Auch die demografische Entwicklung ist schon lange in der Arbeitswelt angekommen. Langjährige, erfahrene Mitarbeiter*innen gehen in Rente, neue Fachkräfte sind schwer zu finden und teilweise noch schwerer zu binden.

Unsere Welt verändert sich u.a. durch Digitalisierung, Globalisierung, den starken Fokus auf Umweltschutz und die demografische Entwicklung; nicht linear, sondern exponentiell. Es geht aber hierbei nicht nur um immer mehr und immer schneller, es geht vor allem darum, dass sich durch diese technischen Entwicklungen die Möglichkeiten und vor allem auch die Erwartungen von Kund*innen, Geschäftspartner*innen und Mitarbeiter*innen ändern und komplett neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können, sogar müssen. Uber besitzt beispielsweise als größtes Taxiunternehmen der Welt keine eigenen Fahrzeuge und Airbnb hat als größtes Unternehmen im Bereich Hotellerie keine eigenen Hotels. Nokia, Kodak und Neckermann hingegen, haben als einst sehr erfolgreiche Marktführer den Anschluss verpasst. 

Es is wichtig, dass sich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nicht nur mit technischen Fragen beschäftigen, sondern auch ihre Mitarbeiter*innen auf den Wandel vorbereiten. Es braucht eine Firmenkultur, die Raum für einen funktionsübergreifenden Austausch, für die Entwicklung neuer Ideen, für Eigenverantwortung und Mitverantwortung schafft. Eine Firmenkultur die attraktiv ist für neue Mitarbeiter*innen, für junge Menschen, die mit anderen Erwartungen z.B. in Bezug Flexibilität, Heimarbeitsplätze oder Weiterqualifizierung,  in das Unternehmen kommen und die es sich in der heutigen Arbeitswelt leisten können, ihre Erwartungen und Wünsche selbstbewusst zu formulieren.

Die digitale Welt, die Vernetzung von Geräten und Systemen, all das schafft unendliche viele Möglichkeiten "anders" zusammen zu arbeiten und die neuen Entwicklungen zu antizipieren. Und bevor Sie sich überrollen lassen von den Entwicklungen, gehen Sie lieber selbst aktiv den ersten Schritt und entscheiden Sie, in welche Richtung Sie sich entwickeln möchten.

 

EINFACH:

Damit komplexe Veränderungsprozesse handelbar und insbesondere einfacher werden, ist es wichtig, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Passen Sie Strukturen und Prozesse so an, so dass Sie sich zusammen mit Ihrem Team auf Neuerungen einstellen können. Nutzen Sie bereits vorhandenes Know-How in Ihrem Team optimal, schauen Sie welche agilen Arbeitsmethoden für Ihr Unternehmen passend sind und schaffen Sie damit eine neue agile und attraktive Firmenkultur.

 

MACHEN:

Die digitale Revolution ist in ihrer Bedeutung nach wie vor noch nicht vollständig im Bewusstsein der Unternehmenslenker angekommen. In der etventure-Studie „Digitale Transformation 2019“ nennen Unternehmer*innen als die 3 wichtigsten Gründe, um das Thema digitale Transformation nicht voran zu treiben

  1. Das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter*innen mit Digital Know-how (76%),
  2. Zeitmangel (50%) und
  3. Fehlende Erfahrung bei nutzerzentriertem Vorgehen (45%).

Aus dem Bericht der etventure-Studie geht allerdings auch die Notwendigkeit klar hervor sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Gerade weil es den meisten Unternehmen derzeit relativ gut geht, ist die Veränderungsbereitschaft eher gering, dies könnte sich aber in naher Zukunft rächen. Nur wer sich rechtzeitig auf dem Weg macht, kann auch rechtzeitig ankommen.

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